Schwarzburger Gespräche setzen wichtige Impulse für die weitere Arbeit im Schwarzatal

Nachricht, veröffentlicht von Ines Kinsky am 22.09.2013

Die dritten Schwarzburger Gespräche haben sich einmal mehr als geeignetes Format für die aktive Auseinandersetzung mit einem für das Schwarzatal wichtigen Thema bewährt. An zwei Veranstaltungstagen haben die Teilnehmer der Schwarzburger Gespräche externes Fachwissen mit Ansätzen und Projekten aus der Region in Verbindung gebracht.

Schwarzburger Gespräche 2013_1
Schwarzburger Gespräche 2013_1

Das Thema am 20. und 21.09.2013, das im Kaisersaal der Schwarzburg behandelt wurde, lautetet: Alternativen naturnaher Bildung - auf Fröbels Spuren im digitalen Zeitalter. Neben den pädagogischen Erkenntnissen und Förderhinweisen, die Kindergärten und Schulen der Region aus den Fachvorträgen mitnehmen konnten, liegen konkrete Kooperationsansätze und Handlungsempfehlungen für die Aufgabe - Inwertsetzung des Alleinstellungsmerkmals Friedrich Fröbel in der Region Rennsteig-Schwarzatal - vor. 

Unter den Teilnehmern und Referenten war ein hoher Anteil von Gästen, die aus dem weiteren Umfeld kamen und ihre Erfahrungen in die Diskussion einbrachten. Darunter: Leibnitz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften, Kiel; Jul Fröbelkindergarten Weimar; Waldkindergarten Jena; ThüringenForst; LEADER Vernetzungsstelle, TMLFUN; Thüringer Institut für Lehrplanentwicklung, Lehrerfortbildung und Medien, Bad Berka sowie der Regionalmanager der LEADER RAG Wartburgregion. Die aktive Mitwirkung der Stadt Bad Liebenstein im Bad Blankenburger Fröbel-Kreis ist Anlass für gemeinsame Aktivitäten der LEADER Aktionsgruppen Saalfeld-Rudolstadt und Wartburgregion. Eine Erkenntnis der Tagung: Friedrich Fröbel bewegt über Alters- und Ressortgrenzen hinaus. Neben einem 5 Wochen alten "Begleiter" einer Naturpädagogin aus Uhlstädt können ein 14-jähriger Schülersprecher vom Marie-Curie Gymnasium Bad Berka als jüngster und Herr Prof. Helmut Witticke mit über 80 Jahren als ältester Teilnehmer genannt werden. Das Thema Friedrich Fröbel stößt aus fördertechnischer Sicht sowohl in dem für den LEADER Prozess zuständigen Landwirtschaftsministerium als auch in dem für Tourismus zuständigen Wirtschaftsministerium auf offene Ohren.